Wie

läuft ein Coaching / eine Supervision ab? Was ist für uns Qualität?

Wir glauben daran, dass Menschen ein Bedürfnis nach Sinn haben und sich entwickeln möchten und können. Wir sehen Menschen als in soziale Kontexte eingebunden und betrachten sie deshalb auch nicht getrennt von diesen. Unser Weltbild ist geprägt von einer systemisch konstruktivistischen Perspektive, deshalb bilden folgende Rahmenbedingungen unsere Arbeitsweise und unser Verständnis von Qualität.

In unseren Beratungen passiert folgendes:

  • IMMER
    • Gibt es am Anfang eine Auftragsklärung in dem Sie gemeinsam mit dem Coach oder der SupervisorIn das Ziel und den groben Umfang definieren
    • Klärt der Coach mit Ihnen die Rahmenbedingungen: Dazu gehören Ort, Zeit, Kosten, Dauer und Häufigkeit aber auch die eigene Verschwiegenheit, die immer gültige Möglichkeit zum sofortigen Abbruch
    • Ist der Umgang mit Ihnen wertschätzend und auf Augenhöhe
    • Wird der Coach kontinuierlich mit Ihnen den gemeinsamen Auftrag überprüfen
    • Erhalten Sie eine ordentliche Rechnung

  • FAST IMMER
    • Werden Ihnen viele Fragen gestellt (die Sie nicht beantworten müssen)
    • Sitzen Sie sich mit dem Coach / der Supervisorin gegenüber, bzw. bei mehreren in einem offenen Stuhlkreis
    • Werden Sie eingeladen über sich selbst nachzudenken
    • Dauert ein Coaching / eine Supervision zwischen 60 und 90 Minuten

  • HÄUFIG
    • Werden Sie gebeten etwas aus anderen Perspektiven zu betrachten oder sich in eine andere Perspektive hineinzuversetzen
    • Geben Coaches und SupervisorInnen eine Einordnung in einen größeren Kontext oder stellen eigene Hypothesen zur Verfügung
    • Verwenden Coaches Modelle, um etwas Grundsätzliches zu verdeutlichen
    • Treffen Sie sich an einem möglichst neutralen Ort

  • MANCHMAL
    • Geben Coaches und SupervisorInnen Beispiele, wie sie selbst ein Problem lösen würden oder wie andere ein ähnliches Problem für sich gelöst haben
    • Lassen Coaches und SupervisorInnen Sie etwas aufmalen, darstellen, basteln oder bebildern
    • Treffen Sie sich für ein virtuelles Coaching
    • Werden Sie gebeten sich im Raum aufzustellen

  • NIE
    • Werden Sie gedrängt etwas bestimmtes zu tun oder zu denken
    • Werden Ihnen konkrete Ratschläge erteilt
    • Weiß der Coach oder die Supervisorin es besser als Sie
    • Ist ein Coach oder eine Supervisorin gekränkt oder verärgert, wenn Sie eine Frage nicht beantworten, eine Methode nicht annehmen möchten oder entscheiden, dass es für eine gemeinsame Zusammenarbeit keine ausreichende Vertrauensbasis gibt.
    • Werden Sie für das, was Sie sagen, denken, fühlen oder tun abgewertet oder verurteilt – egal wie unmöglich, verboten, schwierig oder verrückt es sich für Sie anfühlt
    • Werden Sie vom Coach oder der Supervisorin in einem persönlichen Rahmen eingeladen
    • Treffen Sie sich in einem Cafe oder Restaurant
    • Werden Sie gute Freunde während sie gleichzeitig Coach und KlientIn sind
    • Redet der Coach oder die SupervisorIn mehr als Sie